Antrag: Schließung und Umnutzung kleiner Teil des Parkplatzes „Karlsplatz"
Gemeinderatsfraktionen Sinsheim Aktiv für Sinsheim Bündnis90/Die Grünen Freie Wähler SPD Sinsheim, den 29. November 2020 Stadtverwaltung Sinsheim Oberbürgermeister Jörg Albrecht Wilhelmstr. 14-18 74889 Sinsheim Antrag: Schließung und Umnutzung kleiner Teil des Parkplatzes „Karlsplatz“ Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Albrecht, Sachverhalt: Das Parkhaus an der Dr.-Sieber-Halle ist seit einiger Zeit in Betrieb und hat erhebliche Kapazitäten. Trotzdem herrscht am Karlsplatz weiterhin extremer Parksuchverkehr. Das Ende des Karlsplatzes muss vor dem Spielplatz regelmäßig als Wendehammer herhalten. Der hohe Parksuchverkehr und die wartenden Autos haben leider zur Folge, dass der Fußgänger- und Radverkehr zwischen der Allee, dem Karlsplatz und der Friedrichstraße nicht sicher ist – gerade für ältere Menschen und Kinder, die die Situation nicht schnell genug erfassen können. Man könnte auch von „Spießrutenlaufen“ reden. Zudem ist damit zu rechnen, dass eine Erhöhung der Parkgebühren in diesem Bereich den Effekt noch unterstützen wird, die Durchfahrt zur Rosengasse als „Kurzhaltezone“ zu missbrauchen – frei nach dem Motto „Mein Beifahrer holt nur schnell was“. Hinzu kommt, dass die zunehmende Nutzung des Parkhauses an der Dr.-Sieber-Halle mehr Fußgängerverkehr zwischen Parkhaus und Innenstadt – und damit eine Überquerung des Karlsplatzes – mit sich bringen wird.Deshalb beantragen wir folgende Änderung: Schließung und Umnutzung der ersten ca. 20 Parkplätze (siehe Schaubild). Hierdurch ergibt sich eine natürliche Zweiteilung des Karlsplatzes. Durch die Umnutzung des an die Rosengasse anschließenden Areals ergibt sich eine deutliche Verkehrsberuhigung und eine gesteigerte Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer. Die restlichen ca. 40 Parkplätze auf dem Karlsplatz und 47 Parkplätze auf dem Deck „Zwingermühle“ würden bleiben. Nach wie vor zugelassener Autoverkehr wäre: Anlieger, Nutzer der bestehenden und erweiterten Behindertenparkplätze, Lieferverkehr. Verwendung der freigewordenen Fläche: Größere Anzahl Behindertenparkplätze Deutlich mehr und bessere Radabstellplätze – insbesondere genug Platz für Fahrräder mit Anhänger und für Lastenfahrräder. Diese Anlagen sollten flexibel gewählt werden, damit sie später an anderer Stelle eingesetzt werden können. Öffentliches Grün – z.B. Popup-Hochbeete (eine Gruppe „Urban Gardening“ steht schon in den Startlöchern) Begründung: Eine komplette Neugestaltung des Karlsplatzes ist aufgrund der angespannten Finanzlage in die Zukunft gerückt. Keiner weiß aktuell, wie „nah oder fern“ diese Zukunft sein wird. Wie oben im Sachverhalt dargestellt, brauchen wir aber in diesem Areal dringend mehr Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer! Und das besser heute als morgen! Ein positiver Nebeneffekt durch die Verringerung des dortigen Parkplatz-Angebotes wäre für die Einmündung Friedrichstraße/Karlsplatz mit der Zeit mit Sicherheit zu verzeichnen – sowohl für die querenden Fußgänger aus und in die Allee als auch für die sich bildenden Rückstaus auf den Fahrbahnen. Ein weiterer positiver Nebeneffekt wäre die damit einhergehende partielle Verkehrsberuhigung und somit jetzt schon gesteigerte Aufenthaltsqualität in diesem Bereich. Verbinden ließe sich die Sperrung zudem mit einer offensiven Werbung für das neue Parkhaus, z.B. durch ein Banner. Mit freundlichen Grüßen Anja Fürstenberger, für die Fraktion Bündnis90/Die Grünen Sinsheim Alexander Hertel, für die Fraktion Aktiv für Sinsheim Harald Gmelin, für die Fraktion der Freien Wähler Michael Czink für die SPD-Fraktion
Deshalb beantragen wir folgende Änderung:
Schließung und Umnutzung der ersten ca. 20 Parkplätze (siehe Schaubild). Hierdurch ergibt sich eine natürliche Zweiteilung
des Karlsplatzes. Durch die Umnutzung des an die Rosengasse anschließenden Areals ergibt sich eine deutliche Verkehrsberuhigung und
eine gesteigerte Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer.
Die restlichen ca. 40 Parkplätze auf dem Karlsplatz und 47 Parkplätze auf dem Deck „Zwingermühle“ würden bleiben.
Nach wie vor zugelassener Autoverkehr wäre: Anlieger, Nutzer der bestehenden und erweiterten Behindertenparkplätze, Lieferverkehr.
Verwendung der freigewordenen Fläche:
Größere Anzahl Behindertenparkplätze
Deutlich mehr und bessere Radabstellplätze – insbesondere genug Platz für Fahrräder mit Anhänger und für Lastenfahrräder. Diese
Anlagen sollten flexibel gewählt werden, damit sie später an anderer Stelle eingesetzt werden können.
Öffentliches Grün – z.B. Popup-Hochbeete (eine Gruppe
„Urban Gardening“ steht schon in den Startlöchern)
Begründung:
Eine komplette Neugestaltung des Karlsplatzes ist aufgrund der angespannten Finanzlage in die Zukunft gerückt. Keiner weiß aktuell,
wie „nah oder fern“ diese Zukunft sein wird. Wie oben im Sachverhalt dargestellt, brauchen wir aber in diesem Areal dringend mehr
Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer! Und das besser heute als morgen!
Ein positiver Nebeneffekt durch die Verringerung des dortigen Parkplatz-Angebotes wäre für die Einmündung Friedrichstraße/Karlsplatz
mit der Zeit mit Sicherheit zu verzeichnen – sowohl für die querenden Fußgänger aus und in die Allee als auch für die sich bildenden
Rückstaus auf den Fahrbahnen.
Ein weiterer positiver Nebeneffekt wäre die damit einhergehende partielle Verkehrsberuhigung und somit jetzt schon gesteigerte
Aufenthaltsqualität in diesem Bereich. Verbinden ließe sich die Sperrung zudem mit einer offensiven Werbung
für das neue Parkhaus, z.B. durch ein Banner.
Mit freundlichen Grüßen
Anja Fürstenberger, für die Fraktion Bündnis90/Die Grünen Sinsheim
Alexander Hertel, für die Fraktion Aktiv für Sinsheim
Harald Gmelin, für die Fraktion der Freien Wähler
Michael Czink für die SPD-Fraktion