Das Land setzt auch in der Förderperiode 2014 bis 2020 mit dem Maßnahmen- und Entwicklungsplan Ländlicher Raum auf das Programm Innovative Maßnahmen für Frauen im Ländlichen Raum (IMF). Laut einer heute veröffentlichten Meldung des Ministerialdirektors im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Wolfgang Reimer fördert die Landesregierung mit diesem Programm gezielt Existenzgründungen, Unternehmenserweiterungen, Unternehmensnachfolgen und Netzwerkbildung.
„Wir brauchen Frauen im Ländlichen Raum und sie brauchen gute berufliche Chhancen und Perspektiven. Wir wollen Frauen gezielt darin unterstützen, eigenständige Zukunftsperspektiven für sich, ihre Familien und in ihrer Region zu schaffen“, sagt die frauenpolitische Sprecherin und stellvertretende Vorsitzende des Arbeitskreises Ländlicher Raum und Verbraucherschutz, Charlotte Schneidewind-Hartnagel und unterstützt das Programm ‚Innovative Maßnahmen für Frauen im Ländlichen Raum‘ (IMF). „Wenn wir Frauen im Ländlichen Raum gute Voraussetzungen zur Existenzsicherung bieten, tragen wir dazu bei die Attraktivität des Ländlichen Raums gerade auch für gut ausgebildete junge Frauen zu erhalten und zu fördern.“
Ob Hofladen, Weinwanderung oder Lernbauernhof – viele landwirtschaftliche Unternehmen in Baden-Württemberg haben ihre klassischen Produktionszweige um Nebenbetriebe erweitert. Oft sind es die Frauen, die mit kreativen Ideen und unternehmerischem Geschick neue Perspektiven für die Betriebe schaffen und damit einen wesentlichen Anteil am Betriebserfolg haben.
Um innovative Projekte von Frauen stärker in Regionalentwicklungskonzepte einzubinden, soll IMF künftig eng mit dem Regionalentwicklungsprogramm LEADER verknüpft werden. Gleichzeitig werden so die Fördermodule Qualifizierung, Existenzgründung und Zusammenarbeit in einem Netzwerk gebündelt. Diese Fördermodule sollen aufeinander aufbauen und Frauen gezielt unterstützen – von der ersten Idee bis zur konkreten Umsetzung und Geschäftsgründung.
Quelle: PM vom 16.07.2014
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